Balance der Lebensbereiche

Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir am Arbeitsplatz. Diese Zeit als „Nicht-Lebenszeit“ zu beschreiben, leistet einem Gefühl der Sinnlosigkeit und inneren Leere Vorschub. Wenn nur von Wochenende zu Wochenende und von Urlaub zu Urlaub hingelebt wird, verkleinert sich das eigene Leben immens.

Der Psychiater Hilarion Petzold hat ein fünf Säulen Modell entwickelt, auf welches das Identitätsempfinden einer Person beruht:

Identität

Körper – Gesellschaft u. Soziales – Materielle Sicherheit – Arbeit u. Leistung – Werte

Wenn sich der Fokus einer Person nur auf wenige Bereiche bezieht, hat das eine starke Einschränkung der Lebensqualität zur Folge.

Ziel ist es, zum Einen, „ausgeblendete/unangenehm empfundene“ Bereiche mit anderen Aspekten des Lebens in Einklang zu bringen. Durch Integration kommt das Gefühl von Sinnhaftigkeit und Selbstwirksamkeit zum Tragen. Zum Anderen ist es wichtig, sich selber Gedanken zu machen, wieviel Gewichtung man jeder einzelnen Säule zukommen lässt.

Wenn alle Säulen annähernd gleich stark sind, hat das direkte Auswirkungen auf unsere Identität und unser Sinn-und Glücksempfinden.

Corona und Psyche-Die weit entfernte Normalität

Die sich weiter zuspitzende Krise und die erneuten massiven Beschränkungen des sozialen Lebens sind auch für die Psyche eine nicht zu unterschätzende Belastung.

Erschwert wird alles noch, dass die Aussichten sich wahrscheinlich durch den ganzen Winter ziehen wird. Auch ein Impfstoff wird so schnell daran nichts verändern. Die zweite Welle führt durch eine langwierige Zeit der Anpassung. Depressive Erkrankungen und Angststörungen nehmen zur Zeit weiter zu. Die empfundene Bedrohung in Kombination mit den Abstandsregeln führt dazu, dass viele sich zurückziehen und irgendwie durchhalten. Was gerade bei psychischen Erkrankungen nicht ratsam ist. Unterschiedliche Belastungssymptome können sich zeigen: innere Unruhe, Angst , Anspannung, Resignation, aber auch körperliche Beschwerden wie Magenschmerzen, Kopfschmerzen, Tinnitus.

Da greift ein ganz wichtiger Rat von Psychotherapeuten: Nehmen Sie diese Symptome ernst!

Manchmal hilft schon ein Gespräch mit einem guten Freund oder eine professionelle Unterstützung lässt wieder positive Gedanken entstehen. So wird die eigene Widerstandskraft gestärkt, die in jedem von uns vorhanden ist.

Die Lehre der Achtamkeit bietet eine Fülle an Möglichkeiten: z.B. Zeit in der Natur verbringen, ein Glückstagebuch schreiben, sich bewusst positive Erinnerungen ins Gedächtnis rufen, anderen etwas Gutes tun.

Zentraler Punkt ist es, die Beziehung zu sich selbst zu stärken. Eine Chance der Krise.

Bleiben Sie gesund!

Das wird mein Jahr! Guten Vorsätzen, Taten folgen lassen.

Der Plan mit dem Beginn des neues Jahres abzunehmen, wird im Alltagstrubel gern schnell wieder hintenangestellt. Wie schafft man es, mit der Motivation aus den guten Vorsätzen, im gewohnten Lebnsablauf dann auch Taten folgen zu lassen? Wichtig scheint mir, sich ein Ziel zu setzen und sich Menschen an die Seite zu holen, die einen dabei unterstützen.

Das Thema Abnehmen steht für viele Menschen  ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze. Im neuen Jahr soll endlich alles ganz anders werden, aber spätestens Mitte Januar geben die meisten schon entnervt wieder auf. Mit der Vielzahl der Versuche steigt auch das Gewicht immer weiter an, und im Nachgang folgt der berüchtigte Jojo-Effekt. Die guten Vorsätze werden dann oft vom Diätfrust verdrängt.

Eine Lösung bietet die Sanguinum Stoffwechselkur, die wir in unserer Praxis mit viel Erfolg anwenden. Diese Kur wird ausschließlich von Ärzten und Heilpraktikern angeboten und unterstützt in allen Phasen der Therapie auf dem Weg zum Zielgewicht.

Wenn es während der Kur-Phase mal mit der Gewichtsabnahme stockt oder gesundheitliche Themen an die Oberfläche kommen, kann sofort regulierend eingegriffen werden. Bei Sanguinum geht es nicht nur um Kilogramm, sondern um den Menschen mit seiner gesamten individuellen Gesundheits-und Gemütslage.

Auch nach der intensven Abnehmphase wird der Patient nicht alleine gelassen, ein bis zu sechsmonatiges Nachbetreuungsangebot ist fester Bestandteil der Sanguinum Kur.

Interessierte erhalten bei uns ein kostenloses Info-Gespräch.

Slow Down mit Rainer Maria Rilke

Hier möchte ich diese schönen Zeilen mit Ihnen teilen, die auf wunderbare Weise unsere stille, geduldige Saite in uns zum Klingen bringt.

„Man muss den Dingen die eigene, stille ungestörte Entwicklung lassen,

die tief von uns innen kommt und durch nichts gedrängt werden oder

beschleunigt werden kann,

alles ist austragen- und dass gebären…

Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,

ohne Angst, dass dahinter kein Sommer kommen könnte. Er kommt doch!

Aber er kommt zu den Geduldigen, die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge,

so sorglos, still und weit….. Man muss Geduld haben mit dem Ungelösten im Herzen,

und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,

wie verschlossene Stuben, und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben. Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,

ohne es zu merken, eines fremden Tages in die Antworten hinein.“

 

 

 

 

Leichter und mit Schwung in den Herbst…..

Der Herbst schenkt uns eine reiche Ernte, ein Füllhorn mit köstlichen Früchten und genussvollem Gemüse. Diese gesunden Lebensmittel eignen sich wunderbar zum Abnehmen und sie sind ein wichtiger Bestandteil der Sanguinum Stoffwechselkur.

Von den Bäumen verabschieden sich die Blätter mit einem prachtvollen Feuerwerk an Farben. Sie schützen sich auf diese Weise vor den anstehenden kühlen Monaten. Was tut der Mensch für seinen Körper, um sich-wie die Natur- auf die neue Jahreszeit einzustellen, die meist weniger Bewegung und schweres Essen mit sich bringt?

Eine große Auswahl der jetzt geernteten Lebensmittel bietet die Möglichkeit, unsere Ernährung zu optimieren und bei Bedarf auch das ein oder andere Pfund zu verlieren.

Die Sanguinum Stoffwechselkur, eine Gewichtsreduktionskonzept unter Einbezug naturmedizinischer, ernährungswissenschaftlicher und psychologischer Erkenntnisse, ist auf dem Abnehmweg ein erfahrener und kluger Begleiter.

„Viele Kurteilnehmer berichten davon, dass ein Gewichtsverlust sie wieder aktiver werden lässt und die Motivation zu mehr Bewegung im Alltag steigert“, weiß Heilpraktikerin Tatjana Tepe zu berichten. „So steht auch der Wanderung durch die gesunde Luft des Herbstwaldes nichts mehr im Wege!“

Interessierte erhalten ein kostenloses Informationsgespräch mit einer Analyse ihrer Körperzusammensetzung in unserer Praxis.

Selbstwert, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen

Als tiefen inneren Wunsch vieler Menschen hören wir oft:

“Ich möchte selbstbewusster sein, mir selber mehr vertrauen können, meinen Weg finden (und gehen)!“

 

Was heißt das für den/die Einzelne(n)?

Häufig genannte Ziele sind u.a.

  • “ Ich möchte mich mehr/besser durchsetzen können.“
  • „Auch gegenüber Autoritäten (z.B. Vorgesetzte, Eltern, dominante Partner) möchte ich meine Wünsche und Ziele klar und deutlich äußern können.“
  • „Ich möchte deutlicher/ mehr wahrgenommen werden.“
  • „Ich möchte mich selber besser lieben und annehmen können.“
  • „Gerne würde ich mich klarer abgrenzen können. Auch mal mit gutem Gefühl „Nein sagen“.“
  • „Ich wünsche mir mehr innere Ruhe, auch unter Druck.“
  • „Ich möchte für andere attraktiver sein.“
  • „Ich möchte klar und frei genau das sagen, was ich fühle oder denke.“

Was kann denn nun also ein „gutes“ und stabiles Selbstwertgefühl sein? Kann man es überhaupt in einigen wenigen Sätzen für alle geltend beschreiben?

Sicher gibt es verschiedene „Definitionen“, doch ein Sichtweise ergibt sich z.B., wenn wir die im englischen verwendeten Begriffe self-confidence oder self-assurance betrachten. Confidence heisst „Vertrauen, Zuversicht“ und assurance „Gewissheit, Sicherheit, Vertrauen“.
Ein Mensch mit einem gesunden Selbstwertgefühl verspürt demnach diese Aspekte in so einem starken Masse, dass er seiner Zukunft relativ optimistisch, sorglos und angstfrei entgegengeht, also mit einem gut entwickeltem Selbstvertrauen. Da stellt sich die Frage:

Wie komme ich dahin meine Zukunft angst-/sorgenfrei zu sehen und warum gelingt es nur manchen von uns?

Wenn wir auf die Welt kommen gibt es u.a. diese drei Säulen, die mit Basis unseres Selbstwertgefühls bilden:

  1. LIEBE –  Wer kleine Babies anschaut, sieht und spürt sie häufig noch: wunderschöne bedingungslose Liebe. Genau sie ist, zusammen mit dem gestillt werden, die wichtigste „Grundversorgung“ des Säuglings und lebenslange Basis eines stabilen Selbstwertgefühles, und tiefen (Ur-) Vertauens in sich und das Leben.
  2. UR-VERTRAUEN –  Als „neuer Mensch“ hier auf dieser Welt sind wir noch völlig abhängig von anderen und dennoch voller Vertrauen, dass alle „beste Absichten haben“, wir versorgt, geschützt, geliebt sind und das somit alles gut ist.
  3. WÜRDE –  Das heisst u.a., ich darf so sein wie ich bin, darf so werden wie es meine „Grundausstattung“ hergibt, werde genauso, und im Idealfall bedingungslos, geliebt.

Dieses Selbstwertgefühl kann für die Entwicklung anderer Persönlichkeitsmerkmale, wie z. B. Selbstvertrauen, Mut, Zuversicht… enorm wichtig sein bzw. werden.

Auf diesen ersten Erfahrungen aufbauend, können die vielen unterschiedliche Erlebnisse ganz individuelle Wahrnehmungen des eigenen Selbstwertgefühls hervorbringen. Dabei sind neben den familiären Einflüssen erfahrungsgemäß u.a. auch gesellschaftliche Prägungen entscheidend. Betrachten wir z.B. die oben genannte „Würde“, können sich Fragen stellen, wie:

  • Kann ich als Mädchen in Pakistan wirklich meine Talente und Fähigkeiten so ausleben wie in Deutschland?
  • Habe ich als Kind immer zu hören bekommen: das machst du (schon wieder) nicht richtig, du bist nicht erwünscht, sein nicht so…, mach uns keine Schande, ein Mann weint nicht… usw. ? Oder wurde ich in meiner Persönlichkeit und Entwicklung unterstützt, gelobt und auch in schwierigeren Phasen geliebt, geachtete und wertgeschätzt?

All das und noch sehr viel mehr hat i.d.R. zwangsläufig Auswirkungen auf das gesamte weitere Leben und das Wahrnehmen der eigenen Person, des Selbstbewusstseins, des inneren Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten…

 

Sie spüren den Wunsch nach Veränderung und Stärkung des eigenen Selbstwertgefühles, dem Vertrauen in sich selbst und dem Umgang mit Herausforderungen des alltäglichen Lebens?

Auch, und gerade wenn wir z.B. keine „optimale“ Kindheit gehabt haben, uns innerlich nicht geliebt oder gesehen fühlen, ein eher geringes Selbstwertgefühl haben, können wir zu jeder Zeit im Leben genau solche Prägungen, Erfahrung, Gefühle nachhaltig verändern. Der Begründer der Logotherapie Viktor Frankl zum Beispiel, spricht hier von der Trotzmacht des eigenen Geistes, im Sinne eines herzhaften : „Jetzt erst recht!“
So gibt es verschiedene Möglichkeiten, z.B. das Gefühl für den eigenen Wert zu steigern und zu festigen, so dass die positven Auswirkungen spürbar und dauerhaft in das eigene Leben integriert werden können. Welche Methode dabei für den / die Einzelne(n) am besten geeignet ist, lässt sich aus unserer Erfahrung oft im persönlichen Gespräch, verbunden gezielter Diagnostik individuell herausfinden.

Der „Innere Gegenspieler“ – das innere „Nein“ zu mir selbst…

Warum wir nicht das tun, war wir wirklich wollen – der „INNERE GEGENSPIELER“

 

Weshalb neigen wir dazu, Dinge zu unterlassen, die uns offensichtlich gut tun? Was hält uns davon ab der inneren Stimme, Intuition, dem „Bauchgefühl“ zu folgen?

Beispiele dafür kennt jeder:

  • die vielen Fertigprodukte essen, obwohl Selbstgekochtes viel besser schmeckt, änger satt hält, dazu mehr Vitalstoffe enthält…
  • die Tüte Chips oder das Glas Wein am Abend zuviel, da es gerade soooo lecker ist,
  • das Gefühl lieber zu Hause einen schönen Abend mit der Familie zu verbringen – doch der Chef erwartet morgen diese Abrechnung auf seinem Schreibtisch… oder glaubt man das nur?
  • hätte ich damals „meinem Bauch vertraut“, wäre ich heute glücklicher, zufriedener…

Solche Beispiele, die sicher jeder von uns kennT, zeigen deutlich, dass es offensichtlich zu den „dunklen Geheimnissen“ des Menschen gehört, mehr oder weniger wissentlich sein „eigener Feind“ und gegen sich selbst sein zu können – gegen seinen eigenen Lebensdrang, seine eigene Vernunft, Freude, seinen eigenen Geist und Intuition.

 

Könnte der primäre Grund der Selbstablehnung darin bestehen, dass wir in einem ständigen Spannungsfeld zwischen Lebensbejahung und Lebensverneinung leben und diese Polarität zu wenig begreifen?

Das würde bedeuten, dass wir die Macht des Inneren Gegenspielers – die Symbolisierung der Lebensverneinung- verkennen und damit die Notwendigkeit ständiger Auseinandersetzung mit ihm.

Je weniger wir diesen Gegenspieler als „Großmacht“ durchschauen, desto stärker werden wir von ihm beherrscht. Umgekehrt hieße dast: Je klarer wir das „Nein“ in uns als unseren Gegenspieler begreifen, desto eindeutiger werden wir das „Gute“ und das „Ja“ wollen und desto wirksamer ebnen wir unserem Geist den Weg, sich gegen den „Inneren Gegenspieler“ durchsetzen zu können.

Ganzheitliche psychologische Methoden wie die Wertimagination oder auch die Psychosomatische Energetik® (PSE) können hier in der Tiefe jedes Einzelnen Türen und Wege öffnen. So wird eine direkte, essentielle Arbeit möglich und die positiven Erkenntnisse können ihren Einfluss auf alle Lebensbereiche ausdehnen, und so Wege bahnen hin zu mehr Authentizität, Klarheit, innerer Ruhe, Selbstwert und Glückserfahrungen.